Herzlich willkommen auf der Homepage des
"Meckenheimer Stadtmuseum und Kulturforum e.V."

Am 15. Juni 2013 wurde die
"Begegnungsstätte für Meckenheimer Geschichte und Kultur"
im Herrenhaus Altendorf in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Vereinen durch Bürgermeister Bert Spilles feierlich eröffnet. Ab heute, so der Bürgermeister, "kann man in seinen Räumen auf historische Erkundungsfahrt gehen und sich in frühere Zeiten versetzen".

Die Ausstellung

"Über 6.000 Jahre Meckenheimer Geschichte"
ist sonntags von 11.00 - 17.00 Uhr geöffnet.

Gesonderte Termine für Gruppen und Schulklassen nach Absprache unter Tel. 02225-910777 oder 4123.

Gezeigt wird anhand von Funden, Modellen, Fotos und Karten die Geschichte Meckenheims von der ersten Besiedelung in der Steinzeit über die Römer und Franken und das Mittelalter bis hin zur „Neuen Stadt“ mit dem Anstieg der Bevölkerung auf 25.000 Einwohner.
Eintritt frei - Kaffee und Kuchen im Cafe Meckenem
Weitere Informationen unter "Museum".

Im Cafe Meckenem können Sie ab dem 17. September die Ausstellung der Meckenheimer Künstlerin Eva Vahjen sehen. Unter dem Motto Jacke wie Hose werden figürliche Malerei und Zeichnungen gezeigt.

Wir haben auch einen neuen Flyer erstellt:

Sie können den Flyer hier als PDF-Datei einsehen und ausdrucken: Flyer

Unser neues Buch "Wechselhafte Zeiten - Meckenheim von 1871 bis 1945" ist im letzten Jahr erschienen.

Zu Beginn werden die Gründerjahre, vielfach auch als die glücklichen Jahre bezeichnet, geschildert. Es war die Zeit als Meckenheim aufblühte, an die Eisenbahn angeschlossen wurde, elektrisches Licht, Telegrafie und Telefon bekam. Es folgte der Erste Weltkrieg mit seinen vielen Opfern und der Notzeit, die bis zum Ende der 20er Jahre dauerte, mit Hunger, Armut und Inflation und der Besetzung durch englische und französische Truppen. Danach ging es langsam aufwärts. Meckenheim erhielt wieder das Recht den Stadttitel zu führen und die Wirtschaft erholte sich. Ausführlich wird danach die Zeit unter dem Nationalsozialismus geschildert. Anfangs schien es ein weiterer Aufschwung zu sein, das Nationalgefühl wurde wieder geweckt und den Menschen ging es gut. Bis dann alles in der Vernichtung von Andersdenkenden, besonders aber den jüdischen Mitbürgern, und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges endete. Das Kapitel über den Zweiten Weltkrieg schließt diese Zeitperiode ab. Es wird geschildert wie die Menschen in Meckenheim den Krieg erlebten und vor allem wie die Stadt in den vernichtenden Luftangriffen im März 1945 fast völlig zerstört wurde. Ein Beitrag über die Geschichte der heutigen Ortsteile Altendorf, Ersdorf, Lüftelberg und Merl sowie die Schilderung der früheren Meckenheimer Mühlen runden dieses Buch ab. Insgesamt wird damit ein Teil der Meckenheimer Geschichten beleuchtet, in dem es ein wirkliches auf und ab, also wechselhafte Zeiten gab.
Der Erlös des Buches fließt ohne Abzüge direkt in die Finanzierung der „Begegnungsstätte für Meckenheimer Geschichte und Kultur“ im Herrenhaus Altendorf. Dieser Band ist, ebenso wie die Vorgänger, erhältlich in "Buchhandlung lesen-lernen-wissen" (Hauptstr. 59) und "Der Buchladen" (Neuer Markt 54) in Meckenheim zum Preis von 10,70 €.

Und hier stellen wir Ihnen noch einmal unsere anderen Bücher vor:

In diesem Buch spannt sich der Bogen der Meckenheimer Geschichte von dem 30jährigen Krieg mit der Erhebung zur Stadt durch den Kölner Kurfürsten, aber auch Plünderungen und Brandschatzungen, bis hin zur Kaiserproklamation im Januar 1871 in Versailles. Es schließt damit an „Die Ur-Meckenheimer“ an – dem zweiten Buch des Meckenheimer Stadtmuseums – welches die Zeitspanne von der ersten Besiedlung bis zur Verleihung der Stadtrechte behandelt. Ausführlich geschildert wird die Zeit unter der Franzosenherrschaft, die viel Unbill aber auch die Aufhebung der herrschaftlichen und kirchlichen Rechte brachte. Mit den Preußen kamen dann die allgemeine Schulpflicht und bessere Wirtschaftsbedingungen und der Weg in die deutsche Einigung wurde beschritten. Der große Brand, der 1787 ganze Teile von Meckenheim in Schutt und Asche legte, wird dargestellt, ebenso wie Post und Verkehr mit dem ersten Postamt und der neuen Postkutschenverbindung nach Rheinbach und Bonn. Die Errungenschaften und Verbesserungen in der Landwirtschaft werden aufgezeigt, wie auch der Beginn des Obstanbaus in Meckenheim. Es wird berichtet über Persönlichkeiten wie Schall von Bell, der am chinesischen Hof hohe Würden erlangte, Prof. Scheeben, den großen Theologen, und die Familie de Cler, die lange Zeit die Geschichte Meckenheims mitbestimmte. Insgesamt wird damit ein interessanter aber weitgehend unbekannter Teil Meckenheimer Geschichte beleuchtet. Dies soll zum Verständnis für die lange und wechselvolle Entwicklung der Heimatstadt beitragen.

In dem Buch wird geschildert, warum die Menschen in der Frühzeit hier siedelten. Wasser, Wald mit Tieren und Holz zum Hausbau, fruchtbare Böden für Weiden und Ackerbau und kaum feindliche Nachbarn – das waren ideale Gegebenheiten. Später kamen die Römer und Franken, deren Siedlungen in diesem Gebiet durch viele Ausgrabungen nachgewiesen werden konnten. 853 dann die erste urkundliche Erwähnung als der Priester Herigard seinen Besitz in Meckedenheim dem Cassius Stift überschrieb. In der weiteren Zukunft prägten weitere geistliche Herren, wie das Erzbistum Köln und das Mariengraden Stift das Schicksal des kleinen, auf Landwirtschaft konzentrierten Ortes bis schließlich 1636 die Verleihung der Stadtrechte erfolgte. Dies alles wird anschaulich und mit vielen Bildern und Zeichnungen geschildert. Aber auch die Hexenverfolgungen, der immer wieder versuchte Zugriff der Tomburger auf Meckenheim sowie Fragen der Gerichtsbarkeit und des Glaubens in dieser Zeit werden behandelt. Insgesamt wird damit ein interessanter aber bislang nicht hinreichend behandelter Teil Meckenheimer Geschichte beleuchtet. Er soll zum Verständnis für die lange und wechselvolle Entwicklung unserer Heimatstadt beitragen.

Das Buch beginnt mit der fast vollständigen Zerstörung der Stadt in den letzten Monaten des Krieges, gefolgt vom anschließenden Wiederaufbau. Geschildert werden dann die Überlegungen zum Aufbau einer „Neuen Stadt“ und ihrer Verschmelzung mit den alten Ortskernen von Meckenheim und Merl sowie der späteren Erweiterung um Altendorf, Lüftelberg und Ersdorf durch die kommunale Neuordnung.
Was waren die Grundlagen dieser Planung und wie wurden sie umgesetzt? Dies alles legt das Buch in kurzer aber prägnanter Form dar, unterfüttert mit Bildern, Skizzen und Karten. Natürlich finden auch die jüngsten Überlegungen zum Ausbau der Stadt Meckenheim Beachtung, ebenso wie die beeindruckende kulturelle und kirchliche Entwicklung in dieser Zeit. So entsteht eine lebendige Geschichte darüber, wie sich das „Städtchen“ mit seinen gerade 2.000 Einwohnern zur Stadt mit einer Bevölkerung von über 25.000 entwickelte und zeigt den Alt- wie den Neubürgern auf, wie es dazu gekommen ist.